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Baustelle: ULMA Schalungssysteme für die Thier-Galerie Dortmund, Deutschland

ULMA Schalungssysteme für die Thier-Galerie Dortmund, Deutschland

Das Paket passt

 

 

Die richtige Menge, zur richtigen Zeit, am richtigen Ort: Mit diesen Worten drücken die ver-antwortlichen Bau- und Projektleiter aus, welche logistischen Anforderungen an den Scha-lungshersteller gestellt werden, der seine Systeme für die Erstellung des Rohbaus der neuen Thier-Galerie in die Dortmunder Innenstadt liefern muss. Das im Bau befindliche Einkaufszentrum am Dortmunder Westenhellweg, das mit einem Investitionsvolumen von rund 300 Millionen Euro zu den größten privat finanzierten Projekten in Europa gehört, stellt die beteiligten Baupartner vor allem in Bezug auf die eingeschränkten Platzverhältnisse täglich vor neue Herausforderungen. Den Auftrag für die schlüsselfertige Errichtung hat die ECE Projektmanagement G.m.b.H. & Co. KG an die Ed. Züblin AG, Direktion Stuttgart, in Zusammenarbeit mit der Direktion Köln, vergeben. Mit großen Mengen an Rahmen- und Deckenschalsystemen sowie Stützenschalung, Arbeitsbühnen und Traggerüsten, die vom Standort Rödermark bei Frankfurt Just in time zur Dortmunder Großbaustelle transportiert werden, stellt die ULMA Betonschalungen und Gerüste GmbH dabei unter Beweis, dass mit Systemschalungen anspruchsvolle Baukörper zu realisieren sind. Darüber hinaus erwähnenswert: Mit der Midiplus Rund bringt ULMA erstmals ein Schalungssystem zum Einsatz, das speziell für gekrümmte Baukörper entwickelt wurde.
 

Materialschlacht in der Innenstadt

Das neue Einkaufszentrum entsteht auf dem Gelände der ehemaligen Thier-Brauerei mitten in der Dortmunder Innenstadt. Mit einer geplanten Verkaufsfläche von rund 33.000 m2 auf vier Ebenen soll die Thier-Galerie nach der Eröffnung im Herbst 2011 rund 150 Fachgeschäften und Gastronomiebetrieben Platz bieten. Hinzu kommen etwa 5.000 m2 Bürofläche sowie drei Parkebenen mit mehr als 700 Parkplätzen. Auch aus bautechnischer Sicht kann das Objekt mit einigen Superlativen aufwarten: Fast 7.400 t Bewehrungsstahl werden bei der Erstellung des Rohbaus verarbeitet und rund 50.000 m3 Beton fließen in den neuen Gebäudekomplex. Davon entfallen etwa 5.700m3 auf Betonfertigteile. Die größte Menge – etwa 44.000 m3 – werden als Ortbeton zur Baustelle geliefert.

Schalungssysteme von ULMA tragen dazu bei, das der Beton die vom Architekten vorgesehene Form annimmt. Der Gebäudekomplex ist auf Einzel- und Streifenfundamenten gegründet, die Gesamtfundamentfläche beträgt rund 5.000m2. „Während der Baukörper bis zum zweiten Obergeschoss als Stahlbetonkonstruktion errichtet wird“, erläutert Bauleiter Dipl.-Ing. (FH) Henrik Becker, Ed. Züblin AG Direktion Stuttgart. „werden Decken und Wände in Halbfertigteilbauweise hergestellt und die Stützen, Pilzköpfe und Unterzüge aus Ortbeton.“ Die tragende Konstruktion der Parkdecks vom dritten bis fünften Obergeschoss besteht aus einer Stahlverbundkonstruktion mit Stahlstützen und -trägern sowie Halbfertigteildecken und Aufbeton. „Die Erschließung der Parkplatzebenen erfolgt über zwei Spindeln im Ost- bzw. Westteil des Komplexes“, so Becker weiter, der noch darauf hinweist, dass im Untergrund alle Bauteile, die mit dem Erdreich in Berührung kommen, als weiße Wanne ausgeführt wurden.

Hohe Anforderungen an die Baupartner

Daneben sind es vor allem die verkehrstechnische Situation in der Dortmunder Innenstadt und die sehr stark eingeengten Platzverhältnisse, die der Großbaustelle ihren Stempel aufdrücken. Parameter, die hohe Anforderungen an alle Beteiligten stellen, aber auch im Vorfeld bei der Auswahl der geeigneten Baupartner eine wichtige Rolle gespielt haben. „So haben wir bei der Wahl des Schalungsherstellers in der Ausschreibungsphase unterschiedliche Aspekte geprüft“, erläutert Dipl.-Ing. (FH), Dipl.-Wirtsch.-Ing. (FH) Thomas Lampeitl, Abt. Technischer Dienst Rohbau, Ed. Züblin AG Direktion Stuttgart. „Neben dem Preis und der Leistungsfä-higkeit spielte besonders eine Rolle, ob der Hersteller über die Technik verfügt, die unseren Anforderungen entspricht, aber auch, ob er jederzeit in der Lage ist, die benötigten Systeme in ausreichender Menge zu einem bestimmten Zeitpunkt zur Baustelle zu liefern. In dieser Hin-sicht hat ULMA das beste Paket geschnürt“, so Lampeitl weiter.
 

 

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