Anspruchsvolles Schalungskonzept
Das neue Freizeitbad wurde in konventioneller Bauweise errichtet. Es gliedert sich in fünf Hauptetagen und verschiedene Zwischenetagen. Auf der untersten Ebene ist die Technik untergebracht. Da das Gebäude ca. 3 m unterhalb des Grundwasserspiegels liegt, wurden Fundamente und Untergeschosse als weiße Wanne ausgeführt. Darüber schließen sich die Badeplattform und der Umkleidebereich an, gefolgt vom Haupteingangs- und dem Saunabereich. Die oberste Ebene bildet das Startplateau für die Rutschbahnanlagen. Bodenplatten, Wände und Decken dieser Gebäudeteile wurden aus Stahlbeton erstellt, wobei das Treppenhaus des Wildwasserkanals, große Teile des Rutschenturms sowie die Wände des Umkleidebereichs nach den Vorgaben des Architekten Sichtbetonqualität aufweisen mussten. „Gefordert war ein ausgeklügeltes Schalungskonzept, in dem die gleichmäßige Lage von Stoßfugen und Ankerstellen definiert war“, erläutert Dipl.-Ing. Ingo Fesenmayr, Ed. Züblin AG, Bauleiter Bereich Ingenieurbau, die Anforderungen von Bauherrenseite „Die Architekten erwarteten einen Sichtbeton allererster Güte – nachträgliche Betonkosmetik wurde untersagt“, so Fesenmayr weiter. Gemeinsam mit den Schalungstechnikern von ULMA entwickelte die Bauleitung ein Konzept, bei dessen Umsetzung die Elemente der ORMA-Rahmenschalung vor Ort mit der vorgesehenen Schalhaut aus sägerauen Brettern belegt wurde. „Die Ausführung hat die Erwartungen von Architekten und Bauherrn voll erfüllt“, zeigt sich Dipl.-Ing. Andreas Abdul, Gebietsleitung Südwest, ULMA Betonschalungen und Gerüste GmbH, zufrieden mit den sichtbaren Ergebnissen. Nach dem Ausschalen gab es seitens des Auftraggebers keinerlei Beanstandung an der Qualität. „Damit haben wir gezeigt, welche guten Resultate sich mit einer wirtschaftlich und schnell einsetzbaren Systemschalung erzielen lassen“, so Abdul weiter.