
Seit rund zwei Jahren bestimmen Krane und Baufahrzeuge das Bild auf der Großbaustelle am United Nations Conference Center Bonn (UNCC). Im Auftrag des amerikanisch-koreanischen Betreibers und Investors, der SMI-Hyundai Europa GmbH, befinden sich die Rohbauarbeiten für den so genannten Erweiterungsbau mit angeschlossenem Hotel jetzt in der zweiten Runde. Wie schon im ersten Bauabschnitt hat sich das ausführende Unternehmen, die Ed. Züblin AG, Direktion NRW, Bereich Bonn, für Schalsysteme der ULMA Betonschalungen und Gerüste entschieden. Die für die umfangreichen Rohbauarbeiten benötigten großen Mengen an ORMA-Rahmenschalung, VR 20 Deckentischen und T-60 Leergerüst-Systemen werden vom ULMA-Standort Rodgau bei Frankfur/M zur Bonner Großbaustelle transportiert – pünktlich und in jeder gewünschten Menge, als Schalung „von der Stange“ oder als Sonderanfertigung für architektonisch aufwändige Bauteile. Mit ihrer zuverlässigen Logistik und flexiblen Konzepten tragen die Schalungsprofis dazu bei, dass die Arbeiten fristgerecht und zur vollsten Zufriedenheit des Auftraggebers verlaufen. Ende 2009 sollen im neuen Kongresszentrum alle Arten von Veranstaltungen für bis zu 5.000 Personen stattfinden. Ein Glasdach überspannt dann das großzügige Foyer. Der große Saal wird 3.500 Teilnehmern in Reihenbestuhlung Platz bieten. Eine Erweiterung um zusätzliche 700 Plätze ist durch einen abtrennbaren kleineren Saal möglich. Außerdem werden vier jeweils unterteilbare Konferenzräume mit separaten Foyer-Bereichen zur Verfügung stehen. Erweiterungsbau und Plenarsaal können auch gemeinsam genutzt werden: Eine unterirdische Anbindung an den Plenarsaal macht noch größere Veranstaltungen und flexible Nutzungen möglich. Dem neuen Kongressgebäude direkt angeschlossen ist ein 4 Sterne plus-Hotel mit 350 Zimmern, Wellness-Bereich und Restaurants.
Nach Aussage von Dipl.-Ing. Boris Hamann, Ed. Züblin AG, Direktion NRW, Bereich Bonn, sind ein flexibles Schalungskonzept und zuverlässige Baupartner bei Rohbauarbeiten in diesen Größenordnungen das A und O für eine erfolgreiche Durchführung. Nach den guten Erfahrungen während des ersten Bauabschnittes setzt Züblin die Zusammenarbeit mit ULMA in diesem Jahr fort. Rund 6.100 m2 Deckenflächen im Untergeschoss sowie noch einmal 6.000 m2 im Erdgeschoss und 1. Obergeschoss sind zu erstellen. Neben vielen Standardeinsätzen haben die Baupartner auch schwierigere Passagen zu meistern. Entsprechend den anspruchsvollen Entwürfen der Architekten weisen die Baukörper viele runde Deckenverläufe auf. Darüber hinaus verfügt praktisch jedes Bauteil über eine andere Höhe. „Ein Umstand, der zwar wie gewünscht zur „Lebendigkeit“ des Objektes beiträgt, an das mit den Rohbauarbeiten beauftragte Unternehmen und den Schalungshersteller allerdings erhöhte Anforderungen stellt“, so Hamann weiter.